Ratgeber – Die besten Dual-SIM Smartphones!

Erst kürzlich erreichte mich wieder eine Anfrage aus dem Bekanntenkreis. Gesucht wird ein neues Smartphone, mit Dual-SIM Steckplatz. Der Dual-SIM Steckplatz ist allerdings nicht das einzige Kriterium bei der Suche. Zusätzlich sollte das neue Smartphone einen Fingerprint-Scanner, einen möglichst großen Akku, und ein Stock Android nahes System haben. Samsung Geräte sind dabei von vorne herein ausgeschlossen, und zusätzliche Features sind willkommen. Ach ja, Updates sollte das neue Smartphone auch in regelmäßigen Abständen erhalten, und die Maße denen des Motorola Moto X (2014) ähneln. Also nichts wie ran und auf geht die Recherche. Das Ergebnis habe ich hier für Euch zusammen getragen.

Huawei Mate 8

Kennt man Huaweis High-End-Geräte, weiß man auch, was zu erwarten ist: Die Verarbeitung und gewählten Materialien sind jederzeit top. Das Unternehmen muss sich in Sachen Verarbeitungsqualität in keiner Weise hinter Apple oder HTC verstecken! Das 6″ Phablet ist erstklassig produziert. Die gefassten Kanten rund um das Gerät erinnern an das Nexus 6P, das bekanntermaßen auch aus dem Hause Huawei stammt. Im direkten Vergleich mit dem Nexus 6P und dem iPhone 6s Plus, die mit einem 5,7-, respektive 5,5-Zoll-Display ausgestattet sind, macht der Sechs-Zöller trotz seiner Abmessungen keine schlechte Figur, denn Huawei hat es vollbracht, den großen Screen kompakt zu verpacken.

Das Mate 8 ist das erste Modell von Huawei, das mit dem neuen hauseigenen Kirin-950-Chip ausgeliefert wurde. Er besitzt acht Kerne – vier davon mit einer Maximaltaktung von 2,3 Gigahertz, bei den vier weiteren haben wir es mit 1,8-Gigahertz-Kernen zu tun. Darüber hinaus besitzt der Chip einen weiteren i5-Co-Prozessor, der die Steuerung der Sensoren übernimmt.

Die EMUI hat keinen App-Drawer, da sie gewissermaßen an Apples iOS angelehnt ist. Fans des cleanen Stock-Android – also des Designs, wie Google es für sein OS entwickelt hat – müssen sich daran sicher erst gewöhnen, oder laden gleich den Google Launcher aus dem PlayStore herunter. Wenn man sein Smartphone gerne mit einem individuellen Theme personalisiert, ist man bei EMUI allerdings genau an der richtigen Adresse.

Betriebssystem Android 6.0.1, EMUI 4.0
Display 6 Zoll Full-HD-IPS (1.920 x 1.080 Pixel, 368 ppi)
Prozessor Kirin 950 Octa Core, 64-bit, max. 2,3 GHz
Arbeitsspeicher 3 GB RAM LPDDR4
Interner Speicher 32 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Hauptkamera 16 MP, Sony IMX298, f/2.0-Blende, OIS
Frontkamera 8 MP mit f/2.4-Blende, Sony IMX179
Akkukapazität 4.000 mAh (fest verbaut)
Konnektivität LTE Kat. 6, Dualband-WLAN (2,4 Ghz/5 Ghz) 802.11 ac, Bluetooth 4.2 LE, NFC
Abmessungen 157,1 x 80,6 x 7.9 Millimeter
Gewicht 185 Gramm
Farben Moonlight Silver, Space Gray
Sonstiges Dual-SIM, Fingerabdrucksensor
Preis 599 Euro

Huawei P9 light

Lite-Versionen haben bei Huawei Tradition. Der chinesische Hersteller nimmt sich sein aktuelles Topmodell – P9 – zum Vergleich und streicht beim Lite-Modell ein paar Features. Im Falle des Huawei P9 Lite ist das zum Beispiel die Dual-Kamera des Flaggschiffs. Stattdessen knipst Ihr mit einer ganz normalen 13-Megapixel-Kamera. Auch beim WLAN-Standard wurde abgespeckt: So fehlt dem P9 Lite WLAN-ac. Statt LTE Cat6 gibt es beim P9 Lite nur LTE Cat4 – das geht in Ordnung!

In Sachen Performance kann man sich beim P9 Lite nicht beschweren und das, obwohl der Kirin 650 Octa-Core mit 2 GHz Taktfrequenz statt des deutlich leistungsstärkeren Kirin 950 an Bord ist. 3 GB RAM sind beim P9 Lite genauso verfügbar wie beim aktuellen Topmodell.

Mit einer Akku-Kapazität von 3.000 mAh sollte das Smartphone eigentlich gut gerüstet sein für Akku-Tests, doch beim Surftest geht die Kraftzelle früh in die Knie: Nach 6:18 Stunden ist bereits Schluss. Beim Telefonieren hält das Smartphone immerhin etwas länger durch: Etwa 9,5 Stunden.

Dafür kommt das Smartphone mit der neueren EMUI 4.1, die noch einmal mehr Möglichkeiten als ihr Vorgänger bietet, für die ansonsten aber das gleiche gilt, wie bereits für EMUI in der Version 4.0.

Betriebssystem Android 6.0.1, EMUI 4.1
Display 5,2 Zoll Full-HD-IPS (1.920 x 1.080 Pixel, 425 ppi)
Prozessor Kirin 650 Octa Core, 64-bit, max. 2,0 GHz
Arbeitsspeicher 3 GB RAM LPDDR4
Interner Speicher 16 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Hauptkamera 13 MP, f/2.0-Blende
Frontkamera 8 MP, f/2.0-Blende
Akkukapazität 3.000 mAh (fest verbaut)
Konnektivität LTE Kat. 4, Dualband-WLAN (2,4 Ghz/5 Ghz) 802.11, Bluetooth 4.2 LE, NFC
Abmessungen 146,8 x 72,6 x 7,5 Millimeter
Gewicht 147 Gramm
Farben Schwarz, Weiß, Gold
Sonstiges Dual-SIM, Fingerabdrucksensor
Preis 259 Euro

OnePlus 3

Auf den ersten Blick erinnert das OnePlus 3 an eine Mischung aus HTC 10 und Huawei Mate S, und kommt als Aluminium Unibody Gerät daher. Der Fingerprint-Scanner des „3“ befindet sich, im Unterschied zu den Huawei-Geräten, nicht auf der Rückseite, sondern wie schon bei Oneplus 2 vorne unterhalb des Displays.

Trotz des – vergleichweise – niedrigen Preises, hat das Oneplus 3 viel High-End unter der Haube. Denn neben dem aktuellen Snapdragon 820, der auch im HTC 10, LG G5 und der US-Version des Galaxy S7 zum Einsatz kommt, lässt sich der chinesische Hersteller auch bei der restlichen Ausstattung nicht lumpen. Mit insgesamt 6 GB DDR4-RAM und 64 GB internem Speicher zeigt Oneplus, dass viel Speicher nicht teuer sein muss.

Die 64 GB interne Speicher sind allerdings auch notwendig, bedenkt man, dass sich der Speicher nicht durch eine externe SD-Karte erweitern lässt.

Das selbstentwickelte OxygenOS 3 basiert auf Android 6.0.1, oder besser Cyanogen OS. Letzteres wurde gemeinsam mit der Cyanogen Inc. für das erste OnePlus Smartphone entwickelt und eingesetzt. Zwar haben sich die Wege inzwischen getrennt, allerdings nutzt OnePlus nach wie vor die freie Community Build Cyanogen Mod als Basis für sein Oxygen OS. Das sichert langjährige Updates, die allerdings immer etwas später als bei anderen Herstellern heraus kommen. Dies liegt ganz einfach daran, dass OnePlus – bei Android Updates – meist auf die erste stabile Cyanogen Mod ROM wartet, um sie entsprechend anzupassen.

Betriebssystem OxygenOS 3, basiert auf Android 6.0.1
Display 5,5 Zoll Optic AMOLED, (1.920 x 1.080 Pixel, 401 ppi), Gorilla Glas 4
Prozessor Qualcomm Snapdragon 820
Arbeitsspeicher 6 GB LPDDR4
Interner Speicher 64 GB UFS 2.0, nicht erweiterbar
Hauptkamera 16 MP mit f/2.0-Blende, Sony IMX298, OIS
Frontkamera 8 MP mit f/2.0-Blende, Sony IMX179
Akkukapazität 3.000 mAh (fest verbaut), „Dash Charge“
Konnektivität WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, LTE Cat. 6, NFC
Abmessungen 152,7 x 74,7 x 7,35 Millimeter
Gewicht 158 Gramm
Farben Grafit, Soft Gold
Sonstiges Dual-SIM, Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (nur USB 2.0)
Preis 399 Euro

Fazit

Die Entscheidung fällt aus meinen Augen aktuell zwischen dem Huawei Mate 8 und dem OnePlus 3. Dabei hat das OnePlus in meinen Augen klar die Nase vorn. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Zum einen ist es das aktuellere, technisch hochwertigere Gerät, und zum anderen kann man davon ausgehen, dass es – dank Cyanogen Mod Basis – deutlich länger von OnePlus, oder aber der auf XDA vertretenen ROM Cooker Community supportet werden wird.

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