Evernote – Preiserhöhung, Gerätebeschränkung, ich bin dann mal weg!

Lange Zeit war Evernote mein absoluter Favorit, wenn es um eine Anwendung für das Erstellen von Notizen aller Art geht. Bis vor drei Tagen! Zu diesem Zeitpunkt erreichte mich die Nachricht, dass Evernote die Preise für die Plus- und Premium-Abonnements seiner Notizen-App erhöht, und außerdem eine Beschränkung auf zwei Geräte bei Nutzern des kostenlosen Basispakets einführt. Ich habe bis dato vier Geräte in Verbindung mit dem Basispaket verwendet und war stets zufrieden. Aber für vier Geräte gleich 3,99 Euro im Monat zahlen müssen, ist eindeutig etwas zu viel! Die Änderungen gelten ab sofort für Neukunden und nach einer Übergangsfrist auch für Bestandskunden, die innerhalb von zwei Wochen darüber informiert werden.

Evernote Basic wird auch weiterhin kostenlos sein. Es lässt sich künftig aber nur noch auf bis zu zwei Geräten aufrufen, etwa einem Computer und einem Mobiltelefon, zwei Computern oder einem Smartphone und einem Tablet. Für Evernote Plus werden ab sofort 3,99 pro Monat oder 29,99 Euro pro Jahr fällig. Für Evernote Premium verlangt der Anbieter nun 6,99 statt 4,99 Euro pro Monat oder 59,99 statt 39,99 Euro pro Jahr.

In einem Blogbeitrag erklärt Evernote zu den Änderungen an seinem Preismodell:

„Unser Ziel ist, Evernote langfristig zu verbessern sowie in unsere Kernprodukte zu investieren und sie damit noch leistungsstärker und intuitiver zu machen. Außerdem möchten wir Funktionen einbauen, die häufig von unseren Nutzern angefragt werden. Doch dazu benötigen wir einiges an Energie, Zeit und Geld. Darum bitten wir die Nutzer, die den meisten Nutzen aus Evernote ziehen, Teil dieser Investition zu sein. Im Gegenzug profitieren unsere Nutzer von den Vorteilen dieses Vorhabens.“

Wem das – wie auch mir selbst – zu viel Augenwischerei ist, sollte sich zeitnah nach Alternativen umsehen. Zu groß und zugleich gut ist das Angebot an Alternativen. Dabei sind selbst kostenpflichtige Dienste hinsichtlich Preis-/Leistungsumfang inzwischen besser aufgestellt. Für mich ist die Zeit gekommen um „Ich bin dann mal weg“ zu Evernote zu sagen. Ich bin daher mit allen Notizen zu OneNote von Microsoft gewechselt. Dies ist inzwischen auf allen Geräten (Windows, OS X, iOS, Android) verfügbar und synchronisiert sehr ordentlich über Euer Microsoft Konto. Wie’s geht verrate ich Euch auf der nächsten Seite.

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