HTC News – U Ultra und U Play als Ruhe vor dem U!

Wir schreiben Tag 3 nach dem ersten HTC Launch-Event des Jahres. Am Donnerstag wurde dabei für Alle klar: HTC schickt eine vollkommen neue Smartphone-Familie ins Rennen um das Jahr 2017. Damit gilt auch, dass HTC seine One-Reihe entgültig in den Ruhestand geschickt hat. Sie wird nämlich eben durch die neuen HTC U-Modelle abgelöst. Den Anfang machen dabei -wie wir seit Donnerstag wissen – das HTC U Ultra und das HTC U Play. Zeit also, dass auch ich Euch die beiden Modelle – in einem kleinen Vergleich – einmal vorstelle und meine Meinung dazu äußere.

HTC bringt also mit HTC U eine neue Smartphone-Serie an den Start. Zudem – so hört man aus dem Hause HTC – wird sich die Modellpalette im Vergleich zum Vorjahr halbieren. Dies heißt, dass anstelle von 14, lediglich 6 -7 neue HTC Smatphones und Phablets im Laufe des Jahres erscheinen werden. Die ersten beiden Modelle in dieser Serie, und damit den Startschuss, stellen das HTC U Ultra und das HTC U Play dar. Was zeichnet HTC U aus und wie unterscheiden sich die ersten beiden Modelle? Und was wird aus dem HTC 11? Ich werde versuchen, Euch die Fragen – auf Basis dessen was bereits bekannt geworden ist – zu beantworten und ein wenig zu träumen.

Dann ran und frei ans Werk. Die „HTC U“ Reihe unterscheidet sich vor allem in zwei Punkten von der bisherigen Premium-Reihe des Konzerns – „HTC One“:

  • Das Gehäuse besteht nicht mehr aus Metall. Beim HTC U wird lediglich noch der Rahmen aus Aluminium gefertigt, denn die Rückseite besteht nun aus mehreren miteinander verschmolzenen Glasschichten.
  • Auf allen HTC U-Geräten soll eine neue – durch HTC entwickelte – KI namens Sense Companion den Nutzer im Alltag unterstützen. Sie gibt Euch unter anderem Tipps, wann ihr das Smartphone laden müsst, um sorgenfrei durch den Abend zu kommen.

Vergleich – HTC U Play vs. HTC U Ultra

Das HTC U Play und das HTC U Ultra haben, abgesehen von ihren Namen und der Designsprache, nicht viel gemeinsam. Das HTC U Ultra ist ein 5,7 Zoll großes Phablet. Es bietet Hardware auf dem Niveau des Google Pixel XL und verfügt über einen zweiten Screen oberhalb des Displays, der zusätzliche Informationen anzeigt. Das HTC U Play ist dagegen ein 5,2 Zoll großes Smartphone der Mittelklasse. Seine Hardware ist der des HTC U Ultra in allen belangen unterlegen und bewegt sich auf dem Niveau von Geräten wie dem Huawei P8 Lite (2017) oder dem Samsung Galaxy A5 (2017).

Einen weiteren Unterschied findet man in der Tatsache, dass das HTC U Play hierzulande als Dual-SIM-Smartphone angeboten werden soll, während das HTC U Ultra lediglich in der Single-SIM-Version in Deutschland auf den Markt kommen wird. Wer also das HTC U Ultra mit zwei SIM-Karten betreiben will, muss das Phablet zwangsläufig aus dem Ausland ordern.

Auf beiden neuen HTC Geräten läuft Android 7.0 Nougat mit der neuen künstlichen Intelligenz, dem HTC Sense Companion. Diese neue, intelligente Software soll die Abläufe auf dem Smartphone automatisieren und den Nutzern der Geräte kontextbezogene Erinnerungen und Empfehlungen liefern. Der Assistenzdienst nutzt seine Künstliche Intelligenz dabei, um die Gewohnheiten der User kennen zu lernen und sich daran anzupassen. Auch bei der Spracherkennung und beim zusätzlichen Always-on-Display des HTC U Ultra kommt die neue Künstliche Intelligenz zum Tragen: Das U Ultra ist ständig empfangsbereit und bietet mit vier Mikrofonen das bislang beste Setup eines HTC-Smartphones für Spracherkennung und Tonaufnahmen. Außerdem steht Voice Unlock als zusätzliche biometrische Entsperrmethode, neben dem Fingerabdrucksensor in der Home-Taste, zur Verfügung.

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Das HTC U Ultra lernt mit der Zeit, welche Informationen auf dem schmalen Second Screen, wann und aus welchen Quellen (bzw. Apps), oder von welchen Hauptkontakten für Euch als Nutzer relevant und wichtig sind. Die Hardware des HTC U Ultra liegt dabei im Bereich anderer Phablets. Spitzenmodelle anderer Hersteller, wie Samsung und Huawei, weisen jedoch teilweise etwas leistungsfähigere Komponenten auf.

Angetrieben wird das neue HTC U Ultra von einem alten Bekannten, dem Qualcomm Snapdragon 821 mit einem 4 GB großen Arbeitspeicher. Der interne Speicher fasst 64 Gigabyte bzw. 128 Gigabyte und kann per microSD-Karte erweitert werden. Beim HTC U Play kommt der auf 2 GHz getaktete Octa-Core-Prozessor Helio P10 von Mediatek, mit Anbindung an 3 GB RAM, zum Einsatz. Die interne Speicherkapazität dieses Geräts ist auf 32 Gigabyte begrenzt.

Die 12-Megapixel-Frontkamera des HTC U Ultra mit Phasenvergleichs- und Laserautofokus, sowie optischer Bildstabilisierung (OIS) basiert auf der Ultrapixel-Technologie. Außerdem halten die Frontknipsen beider Geräte – neben dem schärferen 16-Megapixel – auch einen lichtempfindlicheren Ultrapixel-Modus bereit, der mit 4 Megapixel auflöst. Die Hauptkamera des HTC U Play löst mit 16 Megapixel auf.

Specs HTC U Ultra HTC U Play
Display Dual-Display: 5,7 Zoll QHD (2.560 x 1.440 Pixel) und 2,1 Zoll Always-on (1.040 x 160 Pixel) 5,2 Zoll Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel)
Prozessor Snapdragon 821 ( 2 x 2,15 GHz und 2 x 1,6 GHz) und 4 GB RAM Helio P10 (8 x 2 GHz) und 3 GB RAM
Speicher 64 GB oder 128 GB, jeweils plus microSD-Support bis 2 TB 32 GB plus microSD-Support bis 2 TB
Kameras Hauptkamera: 12 MP Ultrapixel mit f/1.8, 1,55-µm-Pixel, PDAF, Laser-AF und OIS;
Frontkamera: 16 MP und 4-MP-Ultrapixel-Modus
Hauptkamera: 16 MP mit f/2.0, 28 mm, PDAF und OIS;
Frontkamera: 16 MP und 4-MP-Ultrapixel-Modus
Konnektivität USB C 3.0, Bluetooth, GPS, WLAN ac, Dual-SIM, UMTS/HSPA+, LTE Cat-12 USB C 2.0, Bluetooth, GPS, WLAN ac, Dual-SIM, UMTS/HSPA+, LTE Cat-6
Akku 3.000 mAh, Quick Charge 3.0 2.500 mAh, Fast Charging
Weitere Features Fingerabdrucksensor, Spracherkennung, 4 Always-on-Mikrofone für Voice Unlock und 3D Audio, BoomSound-Lautsprecher, KI Fingerabdrucksensor, Spracherkennung, 2 Mikrofone, KI
OS-Version Android 7.0 mit HTC Sense Android 7.0 mit HTC Sense
Preis 749 Euro (64-GB-Version) bzw. 849 Euro (128-GB-Version) 449 Euro
Release Ende Februar Anfang März

Design – fließende  Formen und Farben

Die neue Designsprache der, in den Farbvarianten Schwarz, Weiß, Blau und Pink erhältlichen, HTC-U-Smartphones nennt der Hersteller „Liquid Surface“. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit – so die Aussage der Taiwaner – sei es HTC gelungen ein Verfahren zu entwickeln, um das Glas unter hohem Druck und großer Hitze dreidimensional zu biegen – „Optical Spectrum Hybrid Deposition“ genannt. Die Gehäuse von U Ultra und U Play, mit in mehreren Schichten aufgedampften Mineralien, sind auf drei Achsen symmetrisch gehalten und sehen durch die, mit dem neuen Verfahren ermöglichten, Rundungen an den Rändern flacher aus als sie tatsächlich sind. Mittels der realisierten Lichtreflexionen und nahtlosen Übergänge soll die gläzende Glasoberfläche wie flüssig auf den Nutzer wirken. Allerdings dürften diese beim Anfassen auch schnell von sichtbaren Fingerabdrücken übersät sein. Das HTC U Ultra wird es zudem in einer 849 Euro teuren Variante mit größerem Speicher (128 GB) und widerstandsfähigerem Saphirglas geben.

Klang – BoomSound meets USonic

Zur Ausstattung von HTC U Ultra und HTC U Play gehören, neben dem bewährten Markenzeichen BoomSound, die USonic genannten Kopfhörer. Sie passen sich laut Hersteller an das individuelle Hörvermögen der Nutzer an und reduzieren zudem Umgebungsgeräusche. Hierzu nehmen winzige Mikrofone in den Ohrstöpseln nach einem Schallimpuls die sonare Reflektion in den Ohren wahr und analysieren den reflektierten Ton.

Kabelgebundene Kopfhörer funktionieren nur noch an einem USB-C-Anschluss, denn eine Buchse zum Anschließen von Headsets mit herkömmlichem Klinkenstecker gibt es an den neuen HTC-Smartphones nicht mehr. Wermutstropfen an dieser Stelle ist sicherlich auch, dass HTC lediglich sein neues, kabelloses Headset mit in die Verpackung legt, auf einen Klinke-USB-C Adapter jedoch im Lieferumfang verzichtet. Diesen muss man sich als Nutzer dann leider selber beschaffen, um seine alten Headsets weiterhin nutzen zu können.

Damit ist leider klar, dass auch HTC den neuen Trend weiter verfolgt. Über die Vor- und Nachteile beim Vergleich der 3.5mm Klinke mit dem USB-C Anschluss, habe ich bereits in einem früheren – durchaus sehr technischen – Artikel geschrieben.

Kein HTC 11 – Aus HTC One wird HTC U

Wie HTC in einem Gespräch mit netzwelt.de bestätigt haben soll, wird „HTC U“ der neue Name für alle Premium-Smartphones des taiwanischen Herstellers sein. Mit dem einstigen Premium-Label „HTC Desire“ bezeichnet das Unternehmen mittlerweile nur noch Einsteiger-Smartphones. Die Marke „HTC Sensation“ wird dagegen gar nicht mehr verwendet.

Aus Unternehmenskreisen war zu vernehmen, dass der Nachfolger des aktuellen Spitzenmodells HTC 10 ebenfalls „HTC U“ im Namen tragen wird. Ein HTC 11 wird es demnach ebenfalls nicht geben. Nähere Details könnte HTC Ende Februar auf dem MWC 2017 in Barcelona bekannt geben. Ich bin gespannt, und habe alleine durch die Vorstellung des U Ultra und U Play hohe Erwartungen an das kommende Flaggschiff aus dem Hause HTC.

So gehe ich aktuell davon aus, dass das HTC U Premiummodell ebenfalls ein Glasgehäuse – bestenfalls bei jeder Variante aus Saphirglas – haben wird. Zudem sollte es durch den neuen Snapdragon 835 Prozessor, nebst 6 oder 8 GB RAM angetrieben werden, und zwischen 64 und 128 Gigabyte Speicher besitzen. Geht es nach mir dürfte Letzterer auch gerne einen kleinen Ticken schneller sein, als bisher. Der „HTC Companion“ ist natürlich Pflicht, da sowohl das Phablet, als auch das Mittelklasse Modell diesen besitzen. Nach den vorgestellten Geräten ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass auch das kommende High-End-Gerät auf die 3.5mm Klinke verzichten und stattdessen BoomSound und „USonic“ mit an Bord haben wird.

Da man an dieser Stelle ja auch einmal ein wenig träumen darf, fände ich es perfekt mit einem Dual-Display, wobei 5,2 Zoll QHD Hauptdisplay in Kombination mit einem 2,1 Zoll „Always-on-Display“ eingesetzt werden sollten. Das Sahnehäubchen kann HTC dann mit „Sense Touch“ im Rahmen des Smartphones aufsetzen. Wer wissen möchte weas ich damit meine, kann sich diese Funktion ähnlich dem Videoleak durch @evleaks vorstellen, den ich hier verlinkt habe:

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