MWC 2017 – HTC & Samsung Flaggschiff erst danach!

Wie Ihr sicherlich bereits in anderne Onlinemedien zu lesen bekommen habt, kündigt sich in diesem Jahr eine Besonderheit für den Mobile World Congress 2017 an. Demnach verdichten sich die Gerüchte, dass kein OEM in diesem Jahr ein Flaggschiff mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 835 im Gepäck haben wird – was für mich offen gestanden mit einer Tatsache gleichgesetzt werden muss, bedenkt man die Häufung. Der Grund dfür liegt gant simpel in der Verfügbarkeit des neuen Prozessors. Aufgrund eines angeblichen Vorkaufsrecht des Samsung Konzerns, die den Chip in dem erwarteten Samsung Galaxy S8 verbauen werden, wird der Snapdragon 835 für alle anderen OEM erst ab April in großen Stückzahlen verfügbar werden.

Samsung ist aber auch einer, von lediglich drei Herstellern, die bereits ein Flaggschiff mit dem neuen Snapdragon angekündigt haben. Die Aufzählung vervollständigen Nokia und HTC, mit ihrem Nokia P1 und dem – zumindest von mir sehnlich erwarteten – Spitzenmodell der neuen HTC U-Reihe. Dass letzteres mit einem Snapdragon 835 erscheinen wird, wurde durch Gespräche mit HTC bereits bestätigt. Samsung hat inzwischen auch schon den 29. März als Termin für die Präsentation seines neuen Flaggschiff bekannt gegeben, während HTC dies – nach eigenen Aussagen im Rahmen der Präsentationen des U Play und U Ultra„[…] später im Jahr […]“ machen wird.

Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass auch HTC sein neues Aushängeschild noch im März präsentieren und gegen Ende April auf den Markt bringen wird. Dies würde jedenfalls zu der aktuellen Marketingstrategie sehr gut passen. Ihr fragt Euch warum? Nun ja das ist relativ einfach und schnell erklärt. Auf dem MWC 2017 sollte die 2017er-Generation der High-End-Smartphones erscheinen, bei welchen eine Gemeinsamkeit als ausgemacht galt: Ein Snapdragon 835 sollte für die nötige Rechenleistung sorgen. Aufgrund der knappen Verfügbarkeit des neuen Snapdragon 835, werden jedoch allem Anschein nach viele Hersteller auf den Snapdragon 821 – Qualcomm’s Spitzenmodell des Vorjahres – in Ihren neuen Flaggschiffen setzen. Die Masse der Hersteller setzt nämlich notwendigerweise auf einen Qualcomm-Chip.

LG ist eben solch ein Fall: Laut dem Forbes-Bericht muss der Hersteller für das LG G6 nun zum Snapdragon 821 greifen, um es auf dem MWC 2017 präsentieren zu können. Ein Insider von LG soll aber hingegen zu Protokoll gegeben haben, dass der Griff zum älteren Snapdragon ermögliche, das Smartphone ausgiebiger zu testen.

Und hier zieht nun die Marktstrategie von HTC, denn dies bedeutet im Klartext: HTC hat auch nach dem MWC 2017 noch zwei Modelle auf Augenhöhe mit den Flaggschiffen der Konkurrenz auf dem Markt. Hierzu gehören das Vorjahres-Flaggschiff HTC 10 und das neue, bereits Vorgestellte Phablet HTC U Ultra. Ihr seht also, die Strategie von HTC war gar nicht so schlecht, wenn man alle Gerüchte und Fakten aus der Branche etwas näher beleuchtet.

Folgerichtig wird man eventuell versuchen an einen Teil der ersten Charge des Snapdragon 835 zu kommen, um das Flagschiff nicht nur in etwa zeitgleich mit Samsung, nach dem MWC 2017, vorstellen zu können, sondern es womöglich auch zeitgleich mit dem S8 ins Rennen zu schicken. Einzig Nokia bildet hier noch ein Fragezeichen, ob des Release-Termin des Nokia P1 – insbesondere da hier auch ein Snapdragon 821 verbaut sein könnte.

Dennoch für High-End Enthusiasten wird es in einem solchen Fall zu Beginn des Smartphone-Jahres eventuell nur sehr wenige Modelle auf dem neuesten Stand der Technik geben, und eine kleinere Auswahl könnte den Marktanteil von HTC somit deutlich stärken.

 

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