HTC U11 – Hands On und erster Eindruck!

Liebe Leser, und ganz besonders Fans der Marke HTC! Ich hatte am 09. Mai das besondere Vergnügen und Glück, von HTC zum Pre-Briefing des kommenden Flaggschiff – dem HTC U11 – eingeladen zu sein, und das U11 bereits vorab auszuprobieren. Im Rahmen des Events hat uns HTC Product Director Deutschland, Fabian Nappenbach, das HTC U11 exklusiv vorab präsentiert, und uns im Anschluss daran die Möglichkeit gegeben erste Hands-On Erfahrungen zu sammeln, sowie Videos und/oder Bilder des HTC U11 zu erstellen. Nachdem das neue HTC U11 heute morgen – nur einen Tag nach dem 20ten Jubiläum von HTC – auch ganz offiziell das Licht der Öffentlichkeit erblickte, nutze ich die Gunst der Stunde, und präsentiere Euch hier in aller Kürze – oder Länge – meinen ersten Eindruck des HTC Flaggschiff, nach dem Motto: Look, Feel & Experience.

Also frei ans Werk. Beginnen wir mit den Fakten zum Gerät, d.h. den technischen Daten:

SoC Snapdragon 835 Kryo 280 CPU (4 x 2,45GHz A73, 4 x 1,8GHz A53); Adreno 540 GPU (710MHz, OpenGL ES 3.2, OpenCL 2.0, DirectX 12)
Display 5,5″ Super-LCD5 QHD-Display (2560×1440 Pixel), 539 ppi
Kamera 12 MP Sony IMX362 (f/1.7, 1.20 μm) Hauptkamera mit OiS, EIS, HDR-Boost, UltraSpeed Autofokus; 16MP Sony IMX351 (f/2.0) Frontkamera mit OiS, HDR-Boost, Ultra Pixel, 150° Weitwinkel
Konnetivität Cat16 LTE, Bluetooth 5.0, QuickCharge 3.0, WLAN-ac, NFC, Chromecast, DLNA™, AirPlay™, Miracast, USB 3.1 Gen 1, Type-C
Akku 3000 mAh
Speicher 4GB RAM, 64GB Interner UFS 2.1 Speicher, microSD bis zu 2TB
Android OS Android™ 7.1 Nougat mit HTC Sense™ 9 und Edge-Sense
In the Box Crystal Clear Case, USonic USB-C Headset mit Active Noise Cancellation, USB-C-auf-3.5mm-Adapter inkl. DAC und Amplifier
Farben Brilliant Black, Saphir Blue, Ice White, Amazin Silver & Solar Red (vor. ab August 2017)
Features IP67-Zertifizierung, Fingerprint-Scanner, Sense Companion™, HTC USonic™ mit HTC BoomSound™ Hi-Fi Edition, 3D Corning Gorilla Glas 5

Eine Version mit 6GB RAM und 128GB internem Speicher wird es lediglich für den Chinesischen Markt geben, was HTC damit begründet, dass es dort aktuell ein Wettrüsten in Bezug auf derartige Speichervarianten gibt, so dass man dort mit dem Markt gehe. Technisch macht dies jedoch keinen Unterschied in der Performance, weshalb man in allen anderen Märkten auf diese Version verzichtet.

In diesem Jahr wird man aber auch in der D-A-CH Region auf dem freien Markt eine Dual-SIM Variante des Flaggschiff kaufen können. Einziger Wermutstropfen hier ist die Tatsache, dass man sich bei dieser Version entscheiden muss, ob man lieber zwei SIM Karten, oder aber eine SIM und eine microSD Karte zur Speichererweiterung verwenden möchte, da es sich bei dem Slot um einen Hybrid-Slot handelt. Ob auch einzelne Provider die Dual-SIM Version anbieten werden, stand zum Zeitpunkt der Präsentation jedoch noch nicht fest.

Design und Haptik

Das HTC U11 kommt mit einem 5,5″ Display im klassischen 16:9 Format daher, was für sich genommen zunächst einmal dafür sorgt, dass es im Vergleich zu seinem Vorgänger – HTC 10 – wie auch dem S8 von Samsung breiter und höher wird. Dafür hat man effektiv allerdings mehr Fläche für Filme zur Verfügung, den es entstehen keine schwarzen Balken an den Rändern, wenn man diese schaut. Der obere Rand ist im Vergleich zum HTC 10 schmaler geworden, während dies beim unteren Rand nicht der Fall ist. Da die kapazitiven Tasten, wie auch der – als Homebutton dienende – Fingerprint-Scanner nach wie vor in den unteren Rand eingelassen sind, hat man beim U11 auch im normalen Betrieb mehr effektive Bildschirmfläche, als dies beim S8 der Fall ist. Der Fingerprint-Scanner ist zudem auch beim U11 leicht von der Mitte nach unten versetzt, damit man beim entsperren des Gerätes nicht so leicht mit dem Daumen auf das Display kommt. Das kann man schön finden, oder auch nicht. Mir kommt diese Lösung bei meinen großen Händen sehr entgegen. Die Seitenränder sind deutlich geschrumpft und fallen auf den ersten Blick kaum noch auf.

Auf der Vorder- wie auch Rückseite setzen die Taiwaner auf 3D-Curved Glas, was sich in der Handhabung auch direkt bemerkbar macht. Das Gerät fühlt sich sehr angenehm an, ohne den Eindruck unnötiger Ecken und Kanten zu hinterlassen. Das Display und das Glas auf der Rückseite werden durch einen Metallrahmen miteinander verbunden, und die Power Taste, sowie die Lautstärke-Wippe, die in diesen eingelassen sind haben einen sehr angenehmen und guten Druckpunkt. Bei der gläsernen Rückseite kommt, wie schön bei den beiden anderen Modellen der U-Serie – dem U Play und U Ultra – der Liquid Surface Effekt zum Einsatz, was dem Gerät einen sehr schönen Effekt verleiht. Besonders beeindruckt hat mich die neue Farbe Amazing Silber, die mich mit ihrem eingearbeiteten Blauschimmer wirklich beeindruckt und fasziniert hat. Es ist aus meiner Sicht – wenn auch der größte Fingerprint-Magnet – die schönste Farbe der Reihe bisher. Sie ist dem U11 vorbehalten, und erhält im Laufe des Jahres noch einen weiteren Farbton als Konkurrenz, das oben erwähnte Rot. Dieses weißt – so HTC – beim schwenken einen leichten tiefen Orange-Ton auf, wie etwa ein Sonnenauf- oder Untergang. Damit Uhr aber nicht ständig die Fingerabdrücke weg wischen musst, legt HTC den Retail Versionen des HTC U11, wie auch bereits den beiden Vorgängern ein Crystal Clear Case bei, um die Optik zu wahren, das Gerät zu schützen und zu guter Letzt natürlich Fingerabdrücke auf dem Glas zu vermeiden.

Auch wenn das Gerät gewachsen ist, und nun 153,9 x 75,9 x 7,9mm misst, liegt es sehr gut, und auch ohne Hülle, sicher in der Hand und ist mit einem Gewicht von 169g auch nicht zu schwer. Vergleicht man es mit dem HTC 10, welches eine Abmessung von 145,9 x 71,9 x 9,0mm und ein Gewicht von 161g hat, lässt sich sagen, dass das Gerät für sehr kleine Hände ggfs. nicht mehr so handlich ist, wie noch sein Vorgänger. Den Gewichtsunterschied konnte ich allerdings in keiner Weise feststellen. Ganz im Gegenteil kam mit das HTC U11 sogar ein wenig leichter vor, als es noch das HTC 10 war/ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mir persönlich gefällt der Look extrem gut. Das Gerät ist zwar gewachsen, wird dabei aber in keiner Weise unhandlicher als sein Vorgänger, und die leichten seitlichen Rahmen verhindern zudem, dass man aus versehen Touch-Gesten auf dem Display auslöst.

Display

Beim Display setzt HTC im Falle des U11, wie oben bereits erwähnt auf ein SuperLCD 5 Display in Form eines 3D-Curved-Screen. Er misst 5,5″ und löst mit QHD, d.h. 2560×1440 Pixel, bei einer Dichte von 539 ppi auf. Die Farben wirken, bei dem eingesetzten Panel, in keinem Falle künstlich oder übertrieben sondern sehr natürlich und realistisch. Etwas das mich – und ja das ist persönliche Vorliebe – bei AMOLED Panels oft stört, da diese auf mich meist zu künstlich in der Farbgebung wirken.

Wie bereits beim U Ultra wirken tiefe Schwarztöne auch bei dem neuen HTC U11 richtig satt und schwarz. Verwendet man vollkommen, oder zu den Rändern hin schwarze Hintergründe, so lässt sich der Übergang vom Display in den umliegenden Rahmen nicht mehr direkt erkennen. Ich musste, als ich das Gerät in der Hand hielt schon sehr genau hinsehen, und es sogar mehrmals schwenken, ehe es mir gelang den Übergang zu erkennen. Besonders im Vergleich zu dem – bereits sehr guten Display – des HTC U Ultra.

Die Reduktion 564 ppi bei dem 5,2″ großen Display des Vorgängers, auf numehr 539 ppi, tut der schärfe des Display keinerlei Abbruch. Bilder wirken auch beim U11 gestochen scharf, wenn man sie öffnet – ebenso die Schriften in den Menüs. Geschützt wird das Display, wie auch die Rückseite des HTC U11 durch Gorilla Glas 5, was Kratzer bei normalem Gebrauch sehr gut verhindern sollte. Ob es auch bei dem HTC U11 eine Saphirglas-Edition geben wird, steht derzeit noch nicht fest. Ich gebe aber zu bedenken, dass Saphirglas zwar besser vor Kratzern schützt, nicht aber vor Brüchen bei Stürzen des Gerätes. Technisch ist es in der Tat so, dass Saphirglas schneller bricht, als Gorilla Glas 5™ dies tut.

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