Android Accessoire – JBL Flip 3: Gettoblaster war gestern!

Meine Artikel über Accessoires rund um mein Smartphone und/oder Tablet mögen ein wenig inflationär wirken, aber die aktuellen Angebote sind einfach zu verlockend, als dass man seine Wünsche rund um sein Mobile Device zurückstellen sollte. Nachdem ich in den vergangenen Tagen über den USB-C-Hub von EgoIoggo  zum streaming von Videos auf den TV über HDMI, und die Leicke Bluetooth Tastatur „Sharon“ berichtet habe, fehlte noch ein entsprechendes Endgerät für die Musikwiedergabe, unabhängig von Ort und Zeit. Es sollte also ein leicht zu transportierender Bluetooth Speaker werden, der einen guten Klag für zu Hause, als auch unterwegs bieten kann. Wie gut, dass der Zufall es so wollte und die JBL Flip 3 in einer Sonder Edition bei Saturn ins Angebot kam. Da hieß es zugreifen, kostete Sie doch für kurze Zeit kediglich die Hälfte des vollen Preises von knapp 129,- €. Wie sich das für mich so gehört, will ich an dieser Stelle kurz meine ersten Eidrücke zur JBL Flip 3 mit Euch teilen. Viel spaß also nach dem Break!

Unboxing und erster Eindruck

Der JBL Flip 3 ist aus meiner Sicht hervorragend verarbeitet und macht mit dem Hartgummi einen außerordentlich robusten Eindruck.

Im Gegensatz zum JBL Xtreme und JBL Charge 2+ verfügt der Speaker über keinen Standfuß, sondern ist mit einem Gewicht an der Unterseite versehen, wodurch er immer wieder automatisch in die richtige Position rollt. Auch auf unebenen Untergründen wie einem Sofa oder im Gras findet er daher problemlos die richtige Lage. Wie der Name „Flip“ bereits suggeriert, lässt sich der Flip 3 sowohl waagerecht, als auch senkrecht aufstellen. Für das senkrechte Aufstellen sind an beiden Seiten drei kleine Gumminoppen angebracht, damit die Luft auch weiterhin frei zirkulieren kann; hier hat sich der Hersteller also in der Tat einige gute Gedanken gemacht, die sich in Kleinigkeiten äußern.

Im Lieferumfang sind außer dem Bluetooth-Lautsprecher ein Micro-USB-Ladekabel sowie eine Kurzanleitung enthalten.

Klang – Gettoblaster war gestern

Der erste Klangeindruck ist durchweg positiv. Die kleine Dose klingt doch erwachsener als man dies zunächst von ihr erwarten würde.

Die Bässe sind für die kleine Größe durchaus gut, aber ein Stereo-Effekt ist kaum wahrzunehmen. Wie man diesen im Falle des Flip 3 dennoch erreichen kann, dazu unten mehr. Positiv ist auch, dass der Speaker die Bässe bei ansteigender Lautstärke nur allmählich zurückregelt, so dass man zu jeder Zeit einen satten und vollen Sound erleben kann. Auch bei maximaler Lautstärke ist der Klang verzerrungsfrei und unkomprimiert, hat allerdings nur noch wenig Bassfundament.

Das Grundrauschen beschränkt sich beim Flip 3 auf ein Minimum. Man muss sich den Speaker schon direkt ans Ohr halten, um ein Grundrauschen zu erkennen. Ich habe im Test auch einige Hörbücher abgespielt und habe das sehr leise Grundrauschen nicht einmal wahrgenommen. Ich vermute daher stark, dass die meisten Nutzer einen ähnlichen Eindruck haben werden.

Im Gegensatz zu den Vorgängern verfügt der Flip 3 über eine so genannte Stereo-Pairing Funktion – Ihr seht also warum ich obe gesagt habe, dass zu deisem Thema noch ein wenig mehr kommen wird. Schließt man mehrere JBL Flip 3 zusammen, so kann man einen Stereo-Effekt erzielen und damit sogar eine Stereoanlage in kleinen Wohnngen ersetzen. Auch eine kleine Party ließe sich so noch besser beschallen. Um mehrere Lautsprecher zusammen zu schließen, hält man die „JBL-Connect-Taste“ gedrückt und wartet einfach auf den Bestätigungston.

Pairing und Bedienung

Wie bei den meisten Bluetooth-Lautsprechern funktionierte auch beim Flip 3 das anfängliche Koppeln ohne große Schwierigkeiten. Man schaltet den Lautsprecher ein, drückt die Bluetooth-Taste und wählt den Speaker am Smartphone aus – schon steht die Verbindung.

Direkt nach dem Einschalten ertönt ein etwas außergewöhnlicher Gitarrenklang. Ich bin zwar kein großer Fan von diesen spielerischen Signaltönen, doch im Vergleich zu den penetrant lauten Piepstönen des Vorgängers ist das ein Ohrenschmaus. Mir persönlich hätte aber auch etwas Schlichteres genügt.

Die Bedienoberfläche des JBL Flip 3 ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die eine Hälfte der Tasten ist auf direkt auf dem Stoff angebracht, wo man sie nur schwer sieht, besonders in dunklen Lichtverhältnissen, doch es scheint, als wolle JBL noch gewisse Design-Elemente des alten Flip 2 beibehalten.

Es sind alle wichtigen Tasten vorhanden: Lauter/leiser, Ein-/Ausschalten,  Bluetooth-Modus aktiviern, Freisprechfunktion und die JBL-Connect-Taste. Tasten für die Steuerung der Musik gibt es nicht, auch über Tastenkombinationen lässt sich hier nichts machen. Schade, aber irgendwo müssen bei dem durchaus günstigen Preis wohl Abstriche gemacht werden.

Gut gefällt mir die schlichte Akkuanzeige, die mit fünf weißen Lichtern den verbleibenden Akkustand anzeigt. Wird der Lautsprecher geladen, so blinkt die linke Leuchte dezent vor sich hin. Bei geringem Akkustand leuchtet diese wiederum rot.

Unter der Gummikappe befinden sich eine Micro-USB-Buchse zum Laden sowie ein AUX-Eingang für das Verbinden per Klinkenkabel. Leider gibt es keinen USB-Anschluss zum Laden externer Geräte, wie es etwa der Charge 2+ oder auch der JBL Xtreme bieten. Hier muss dann wohl die herkömmliche Powerbank herhalten.

Ein Punkt der bei Bluetooth Lautsprechern häufig bemängelt wird, ist die separate Lautstärkeregelung zwischen Speaker und Smartphone. Regelt man beim Flip 3 die Lautstärke am Lautsprecher nach oben, so hebt sich hier nun auch der Lautstärkepegel am Smartphone an. Es gibt also keine unterschiedlichen Einstellungen der Lautstärke und damit auch keine unterschiedlichen Klangeindrücke mehr. Sehr gut.

Akkulaufzeit und Reichweite

Laut Hersteller soll die 3000mAh Batterie für rund 10 Stunden Spielzeit sorgen. Tests kommen allerdings nur auf 8 Stunden bei einem Drittel der maximalen Lautstärke. Das ist ein akzeptabler Wert und deutlich besser als beim alten JBL Flip 2, neue Maßstäbe setzt JBL damit allerdings nicht.

Der Flip 3 kann mit dem USB-Adapter über die Steckdose aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Bluetooth-Lautsprecher über den Laptop laden, wobei der Ladevorgang hier – aufgrund der verminderten Ausgangsspannung von 0.5 Ampere – deutlich länger als 3,5 Stunden dauert.

Die Bluetooth-Reichweite ist aus meiner Sicht extrem gut.  Erst nach 25 Metern auf freier Strecke bricht die Verbindung zwischen Flip 3 und einem aktuellen Smartphone ab. Das ist fürmich wesentlich mehr as ich benötige und/oder verlangen würde.

Fazit und Preis

Ich habe den JBL Flip 3 zu einem Preis von rund 66,- € bei Saturn bestellt und heute erhalten. Natürlich wurde er gleich ausgepackt ud umfassend getestet. Wer im Sommer gerne an den See fährt und einen leicht zu transportierenden Speaker sucht, den man mit seinem – ohnehin immer am Mann getragenen – Smartphone koppeln möchte, oder in seiner Wonung zu Hause unabhängig von der Stereoanlage, in jedem Raum Musik von seinem Smartphone streamen möchte – so wie bei mir der Fall – dem kann ich den JBL Flip 3 nur wärmstens empfehlen. 

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