Projekt – Ein Röhrenradio wird zum MediaServer!

Skelett – Innenleben made of Wood

Sind alle Bauteile eingetroffen, gilt es einen Plan als Grundlage für den Einbau der Technik aufzustellen, und diese zu konstruieren. Natürlich ist auch mein Plan nicht zu hundert Prozent aufgegangen, denn bei solchen Projekten muss man an der einen oder anderen Stelle einfach ein wenig improvisieren. Nicht zuletzt kommt es hierbei auch stark darauf an, wie das Innere des Radio gestaltet ist. Neben den Holzkonstruktionen müssen zusätzlich die – für den Verstärker und die Anschlüsse des Pi benötigten –  Aussparungen am Gehäuse des Röhrenradio gebohrt und gesägt werden. Sie ermöglichen Euch später schnell und unkompliziert an die wichtigsten Schalter, USB-Steckplätze und ähnliches zu gelangen.

Das Fundament – die Bodenplatte

Begonnen habe ich in einer logischen Reihenfolge und mir zunächst in unserem Baumarkt eine Grundplatte in den passenden Maßen schneiden lassen. An dieser habe ich dann, mit Hilfe einer Stichsäge, den Ausschnitt für die Taster und deren Halter ausgesägt:

An der Unterseite der Bodenplatte wurde eine dünne Latte angebracht, auf der die Schalter in ihrem Gestell fest und sicher aufliegen können. Den Raspberry Pi habe ich auf der linken, und den Verstärker auf der rechten Seite positioniert. Dafür habe ich ausgemessen, wo die Ausschnitte sitzen und wie groß diese sein müssen, wenn beide am hinteren Rand der Bodenplatte angebracht werden. Die Ausschnitte habe ich auf die Innenseite des Röhrenradio angezeichnet, an allen vier Ecken eine Bohrung durchgeführt, und dann mit der Stichsäge die Ausschnitte gesägt. Zusätzlich habe ich mit einer Oberfräse – und ehe Ihr fragt, ja es war meine erste Fräsearbeit mit einer Oberfräse – die nicht ganz sauberen Ränder abgefräst, um von Außen ein saubereres Bild zu bekommen. Ihr seht unten den Anriss des Ausschnitt für die Seite des Pi, sowie die beiden Ergebnisse nach dem Einbau und mit frischer Politur:

Die Front

Holzblende als Träger für die Drehknöpfe und den LED-Streifen

Als nächster Schritt stand die Fertigung der Holzkonstruktion an, die am Ende hinter der Glasscheibe mit den Sendern Platz finden sollte. Diese erfüllt zum einen den Zweck, dass sie die alten Metallstangen tragen muss, an welchen die Drehknöpfe erneut befestigt werden sollten. Zudem brachte ich den USB betriebenen LED-Streifen darauf an, um die Glasplatte mit den Sendern stilvoll zu hinterleuchten.

Die Blende habe ich dabei wieder auf der Unterseite ausgespart, damit sie am Ende über die Einheit mit den Tasten gestellt werden konnte. Gleichzeitig tat sich der erste Improvisationsbedarf auf – ich habe Euch ja schon davor gewarnt. Grund dafür war die Tatsache, dass die Trägerstangen für die Drehknöpfe eine unterschiedliche Länge haben. Also hieß es die Trägerplatte auf der rechten Seite mit der Stichsäge ein wenig zu kürzen, so dass ich diese zwischen den, auf die Blende geschraubten, Holzlatten anbringen konnte. Zudem musste auf der gleichen Seite eine wesentlich größere Bohrung in der Blende entstehen, um den größeren Umfang, den die Metallstange an dieser Stelle hatte aufnehmen zu können, währen auf der linken Seite eine Bohrung im Duchmesser der Trägerstange als solches bereits genügt hat. Das Ganze wurde dann – wie oben auf den Bildern zu erkennen – miteinander verschraubt, und letzlich der LED-Streifen entlang der Oberkante der Blende aufgeklebt.

Trägerplatte für die Boxen

Da fehlt doch noch etwas für die Front, oder etwa nicht!? Stimmt, denn die Boxen wollen ja auch wieder eingesetzt werden. Das dritte Bauteil war daher eine Trägerplatte für die Boxen. In diese wurden zwei runde Ausschnitte mit der Stichsäge vorgenommen, die für die bei mir verwendeten 10cm im Durchmesser betragen. Zudem wurde der Ausschnitt für den Logo-Pin, der bereits an der alten Platte befestigt war, und die Bohrungen und Fräsearbeiten für dessen Befestigung durchgeführt. Als Schablone habe ich die alte Boxenplatte verwendet. Dies gilt sowohl für die Aussparung des Pins, als auch für die Vorbohrungen für die Schrauben am Rand.

Das neue Skelett war somit fertig. Weiter ging es mit dem Einrichten des Raspberry Pi3, um später auch wirklich das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Spenderorgane – Raspberry Pi 3 einrichten und verkabeln

Bevor man sich ans Werk macht, und die erworbene Technik, d.h. den Raspberry Pi 3 nebst Zubehör, fest in das Dominante Röhrenradio einbaut, steht die Einrichtung des Pi 3, dessen Soundkarte und der MediaServer/MediaCenter-Software auf dem Programm. Ich habe versucht, Euch in einem separaten Artikel so präzise wie eben möglich meine Schritte zu erläutern, damit Ihr beim Nachbau an dieser wichtigen Stelle auf keinen Fall Probleme bekommt.

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