Hardware News – Exynos 9810 Benchmark übertrifft Snapdragon 845

Das Galaxy S9 und S9+ kommen bald um die Ecke, und wie zu erwarten war, ist an dieser Stelle fast alles über diese zu erwartenden Geräte bekannt. Jetzt scheint uns ein neuer Benchmark-Eintrag auf Geekbench einen kleinen Einblick in die Leistungsfähigkeit der Exynos 9810-getriebenen Version, des Galaxy S9/S9+ zu geben. Überraschung, Überraschung, mit einem Single-Core von 3648 Punkten und einem Multi-Core von 8894 Punkten, überholt er den Qualcomm Snapdragon 845, der die US-Version der Flaggschiffe antreiben wird, im reinen CPU-Score.

Die Snapdragon-Version erzielte nach einem zuvor ausgegrabenen Benchmark 2378 Punkte im Single-Core-Test und 8132 Punkte im Multi-Core-Test. Ein – auf den ersten Blick – sehr deutlicher Unterschied und klarer Sieg für den Exynos Chipsatz, wenn das denn auch im Langzeitvergleich noch stimmt. Diese Zahlen sind für ein Android-Smartphone zweifellos ausgezeichnet. Insebsondere in Anbetracht der Tatsache, dass der Exynos 9810 mit nur 4GB RAM, verglichen mit 6 GB für das Snapdragon 845 Beispie, ein wenig „beschnitten“ wurde.

exynos_9810

Wir müssen allerdings darauf achten, dass Geekbench auch eben nur eine Leistungskennzahl für die CPU des Galaxy S9 ausgibt, und die Grafikleistung nicht berücksichtigt. Besonders der Adreno 630 GPU im Snapdragon 845 erzielt im Vergleich zum Adreno 530 des Snapdragon 835 einen durchschnittlichen Gewinn von 20 bis 30% Prozent in Grafikbenchmarks. Für den Exynos 9810 liegen bisher noch keine umfassenden GPU-Zahlen zum Vergleich vor. Mögen die Single- und Multicore Benchmarks des Exynos den Snapdragon 845 in ersten Tests somit noch übertreffen, kann man bereits heute ein starkes Throttling (Drosselung), aufgrund der sehr dürfig konfigurierten Mali T720 GPU, erwarten. Dies zeigte sich auch bereits im Falle des Galaxy S8/S8+, welches durch die identische GPU angetrieben wurde, und eben unter diesem Effekt zu leiden hat.

Zur Erinnerung: Samsung bestückt für gewöhnlich die internationale Version seines Flaggschiffs mit dem eigenen Exynos-Chipsatz, während die US-Varianten traditionell den Top-Chipsatz von Qualcomm zur Schau stellen. Natürlich sollte hier und jetzt auch noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die Ergebnisse von Geekbench leicht durch einen einzigen kalten Lauf „gefälscht“, oder besser „optimiert“, werden können. Und Otto-Normal, wie auch Power-User dürften nicht viel von dem Leitungsunterschied der CPU merken, es sei denn der jeweilige Hersteller hat seine UI nicht perfekt optimiert, so dass eben diese für Mikroruckler sorgt (TouchWiz UI ick hör Dir trapsen).

 

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