HTC U12+ – Die Magie der 12 im ersten Hands-On

Auch in diesem Jahr hat HTC traditionell zum Pre-Briefing des kommenden Flaggschiff – dem HTC U12+ – eingeladen. Natürlich durften wir das neueste High-End-Modell der HTC Corp., mit dem wundervollen Codenamen Imagine, wieder vor dessen offizieller Vorstellung bestaunen und bereits ein wenig ausprobieren. Erfolgte die Einladung zum Pre-Briefing Event noch voll und ganz unter dem Motto der magischen Zahl 12, die in vielen Kulturen eine bereits jahrhundertealte magische Bedeutung hat, so wusste Fabian Nappenbach uns bereits zu Beginn der Vorstellung zu überraschen. Dies lag schlichtweg daran, dass die eigentliche Produktvorstellung auf der ersten Folie nunmehr das Motto

„Live on the Edge!“

– zu Deutsch so viel wie „Das Leben auf der Kante“, oder „Nutze den Rahmen“ – trug, und das Augenmerk somit einmal mehr voll und ganz in Richtung Edge Sense, oder besser Edge Sense 2.0, stellte. Und ich kann Euch getrost versichern, dass dies einen mehr als berechtigten Grund hatte. Dazu später mehr.

Nachdem das neue HTC Flaggschiff im Jahr 2018 heute Morgen auch endlich ganz offiziell das Licht der Welt erblickt hat, nutze ich die Gunst der Stunde, und präsentiere Euch in aller Kürze – oder Länge – meine ganz persönlichen ersten Eindrücke zum HTC U12+, die bei mir unter den beiden Mottos

„Live on the Edge!“

und

„Look, Feel & Experience the Magic of the 12.“

Also frei ans Werk. Vorab kann ich bereits jetzt versprechen, dass das HTC U12+ wirklich alles besser macht, als das HTC U11. Es hat eine noch durchdachtere Farbpalette, eine viel bessere Kamera, besseres Display, bessere Videofunktionen, und wieder einmal einen besseren Sound. Einfach alles ist besser! Man muss es nur ein einziges Mal in den Händen gehalten haben, und wird es danach nicht mehr weglegen, geschweige denn missen wollen.

Erinnert Ihr Euch noch an den ersten Teaser? Falls nicht habe ich ihn hier noch einmal im Wortlaut für Euch:

„A phone that is more than the sum of its specs.“

Im Deutschen bedeutet dieser Satz so viel, wie „Ein Telefon, das mehr ist als die Summe seiner Spezifikationen“, was mir eine wundervolle Überleitung bietet. Werft mit mir gemeinsam einen ersten Blick auf das Design des neuen HTC U12+.

Design und Haptik – Power meets clarity!

Das HTC U12+ kommt mit einem 6″ Display im modernen 18:9 Format daher, was für sich genommen zunächst einmal dafür sorgt, dass es im Vergleich zu seinem Vorgänger – dem HTC U11 – schmaler und höher, aber auch ein wenig dicker wird. Alles in allem fallen die Maße von 156,6 X 73,9 X 8,7 – 9,7 mm, und 188g daher ähnlich zu seinem direkten Vorgänger HTC U11+ (158.5 x 74.9 x 8.5mm, 188g) aus. Die Zunahme von 1,2 mm bei der Dicke bemerkt man, wenn man es in der Hand hält, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil fühlt es sich sehr viel besser in der Hand an, und zudem sitzt die Kamera – Dank der Zunahme – nun eben in der Rückseite des HTC U12+. Mit Ausnahme eines kleinen grazilen Ringes und die Kameralinsen und den Fingerprint-Scanner, hat man so auch keinerlei unschöne Kanten mehr, mit denen man anecken kann.

Auf der Front sind die Ränder an der rechten und linken Seite de facto nicht existent, so dass man lediglich am oberen und unteren Displayrand mit einem, jeweils ca. 8 mm messenden, schwarz gehaltenen, Rahmen Vorlieb nehmen muss. Der Metallrahmen, welcher die gläserne Vorder- und Rückseite verbindet, weckt in mir nostalgische Erinnerungen an das HTC One M9 – insbesondere aufgrund der ca. 0,5 mm kleinen Kante, die sich auf der Front rund um das Gerät zieht, und dem U12+ einen sehr guten Grip verleiht. Für Fans der Marke HTC wir sie sicher auch einen Throwback-Effekt in die Tage des HTC One M9 verursachen. Auch bei den getrennten Volume-Up/-Down Buttons, fühlte ich mich unweigerlich an das HTC One M9 erinnert, und an die beiden Lager, die damals hart über das Für und Wieder dieser Lösung diskutiert haben – und es wohl auch diesmal wieder machen werden. Hier versteckt sich bereits eine der großen Besonderheiten des HTC U12+, denn die Buttons sind keine mechanischen Knöpfe mehr, sondern nur noch digital!

Alle Knöpfe sind digital, anstatt mechanisch!

Man kann dabei frei entscheiden, ob man sich einen „Knopfdruck“ mit einem kurzen, leichten Vibrieren als haptisches Feedback bestätigen lassen möchte, oder doch lieber darauf verzichtet. Nach meiner ersten Zeit mit dem HTC U12+ muss ich sagen, dass sich das haptische Feedback insbesondere dafür anbietet, sich an die neue Eingabemethodik zu gewöhnen.

Auf der Rückseite setzt HTC nach wie vor auf das Liquid Surface Design, wozu analog zum Display Corning Gorilla Glass zum Einsatz kommt. Neben der Farbvariante Ceramic Black, die je nach Lichteinfall silbern wirkt, kommen bereits bei Marktstart die Farben Flame Red, mit einem Schimmer in Rosa und/oder Gold, sowie Translucent Blue hinzu. Ich kann Euch sagen, das Liquid Surface Design in Translucent Blue hat mich einfach nur umgehauen und sofort überzeugt. Dies wird definitiv die Farbvariante, in der ich mir dieses Gerät bestellen werde. Ich kaufe sozusagen ganz getreu dem dritten Teaser:

„Power meets clarity. Feel it.“

Im Deutschen etwa so viel wie „Kraft trifft auf Transparenz. Spüre Sie.“

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Durch die hohe Symmetrie auf der Vorder- und Rückseite – etwas das mir persönlich sehr wichtig ist und mich stets positiv anspricht – ist das HTC U12+ sehr schön anzusehen. Es bietet dabei auf jeder Geräteseite ganz eigene Eyecatcher, die – so vermute ich – ebenfalls zu Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern gleichermaßen führen werden. So gefällt mir sowohl die Dual-Kamera auf der Vorderseite, als auch das „Gesicht“ auf der Rückseite, und ganz besonders natürlich der Blick ins Innenleben des HTC U12+, bei der translucent Variante.

Die Navigationsleiste wandert im Vergleich zum U11 mit auf das Display, da der schmale Rahmen logischerweise keinerlei Platz mehr für diese bietet – unter ihm ist schließlich der Woofer verbaut. Der Fingerprint-Scanner findet sich aus den gleichen Gründen, wie bereits erwähnt, auf der Rückseite wieder. Die Navigationsleiste lässt sich sowohl mit Blick auf zusätzliche Schaltflächen anpassen, als auch durch Wischen ein- und ausblenden. Das bedeutet beim Arbeiten – beispielsweise im Split Screen-Modus – noch mehr Platz für die Anzeige auf Eurem Display.

Auch wenn das Gerät gewachsen ist, liegt es sehr gut – und auch ohne Hülle – sicher in der Hand, und ist mit einem Gewicht von 188g keineswegs zu schwer. Mir persönlich gefällt der Look extrem gut. Allerdings muss ich mich definitiv noch daran gewöhnen, dass der Fingerprint-Scanner nun auf der Rückseite ist. Lag das U11 bei mir noch meist mit dem Display nach oben auf dem Tisch, wird sich das mit dem HTC U12+ nun wohl ändern.

Display – Brillianter 6″ QHD+ LCD

Das bereits erwähnte SuperLCD 6 QHD+-Display, in Form eines 2D-Curved-Screen, misst 6″ und löst mit 2880 x 1440 Pixeln, bei einer Dichte von 537 ppi, auf. Die Farben wirken bei dem eingesetzten Panel einmal mehr nicht künstlich oder übertrieben, sondern sehr natürlich und realistisch. Etwas das mich – und ja das ist persönliche Vorliebe – bei AMOLED Panels oft stört, da diese auf mich meist zu künstlich in der Farbgebung wirken.

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Android OS – Android 8.0 mit Update Garantie

Das HTC U12+ wird zum Marktstart mit Android 8.0 Oreo ausgeliefert werden, und voraussichtlich noch vor dem Jahreswechsel mit Android 9.0 P versorgt werden. Kritiker mögen nun fragen, weshalb HTC bei dem Gerät noch auf Android 8.0 setzt, wo doch bereits Android 8.1 verfügbar ist!? Hierzu gibt es eine sehr schnelle und einfache Erklärung: Ihr könnt entweder Android 8.1, oder eine Dual-Kamera haben! Qualcomm hat es bisher schlichtweg nicht für notwendig gehalten die benötigten Treiber für den Betrieb des Snapdragon 845 mit einem Dual-Kamera-Setup auch für Android 8.1 zur Verfügung zu stellen. Dies hat man bisher lediglich für Android 8.0 getan. Daher laufen im Übrigen auch die Geräte aller anderen Hersteller, die mit einer Dual-Kamera ausgeliefert werden, noch immer auf Android 8.0. Ob Qualcomm den Treiber für Android 8.1 noch nachliefern wird ist fraglich.

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Sicher ist aber, dass es einen Android 9.0 P Treiber geben wird, so dass ich aktuell davon ausgehe, dass HTC das U12+ direkt auf Android P updated, anstatt noch Zeit und Ressourcen in Android 8.1 zu investieren.

Keine Qualcomm Treiber für Dual-Kamera-Setups verfügbar!

Es ist wahrscheinlich auch allen Lesern meines Blogs bekannt, dass die Hersteller ihre Smartphones inzwischen alle mit Android 8.0, und somit auch dem Support für Project Treble ausliefern müssen. Wie bereits beim HTC U11+ – hier noch in der A-only Variante – und dem HTC Desire 12+, kommt auch das HTC U12+ mit dem entsprechenden Support für Treble, in der nunmehr vollumfänglichen Variante zweier A/B-Partition, d.h. mit seamless Updates.

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8 Kommentare zu „HTC U12+ – Die Magie der 12 im ersten Hands-On

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