HTC U12+ Full Review – Digitale Buttons & Edge Sense 2.0 setzen neue Maßstäbe!

Nachdem ich Euch bereits am 23. Mai ein erstes ausführliches Hands-On zum neuen HTC Flaggschiff, dem HTC U12+, präsentiert habe, und 02. Juni mein traditionelles Unboxing Video folgte, hatte ich das HTC U12+ nun seit etwas mehr als 14 Tagen im Einsatz. In dieser Zeit konnte ich das Gerät auf Herz und Nieren testen, um Euch heute selbstverständlich einen wesentlich ausführlicheren Erfahrungsbericht zu präsentieren. Meine Erkenntnisse und Impressionen findet Ihr nach dem Break.

The Good: HTC Sense 10 mit Face Unlock, Edge Sense 2.0, digitale Buttons, doppelte Dual-Kamera, Spitzenleistung und Ausdauer satt, IP68-Zertifizierung, USonic mit Active Noise Cancellation

The Bad (wenn man dies denn so empfindet): Unibody aus Glas, fehlendes Wireless Charging und fehlender 3.5mm Anschluss

First Impressions – schick, schicker, translucent!

Vorwort

Natürlich basiert auch dieser Erfahrungsbericht – wie bereits beim HTC 10 und HTC U11 – auf den Merkmalen, die mir mit meinem sehr speziellen Anforderungsprofil, wichtig sind. All jenen unter Euch, denen meine Erfahrungsberichte noch nicht geläufig sind, sei daher gesagt, dass meine Smartphones tagsüber nur für sehr kurze Zeiträume ungenutzt neben mir liegen – oder in der Hosentasche – bleiben. Ich bin ein recht extremer Fall, und meine Smartphones sind permanent einer hohen Beanspruchung ausgesetzt.

Ich bin allerdings davon überzeugt, dass mein Erfahrungsbericht auch allen von Euch weiterhelfen kann, die Ihr Smartphone maßgeblich als Otto-Normal-Nutzer verwenden. Es sei auch gesagt, dass dieser Erfahrungsbericht einmal mehr auf der initialen Software beruht, mit welcher das HTC U12+ durch HTC ausgeliefert wurde, und die auf die Versionsnummer 1.15.401.4 hört. Ich nehme an dieser Stelle das Motto aus meinem Hands-On wieder auf, da es dem HTC U12+ in meinen Augen definitiv gerecht wird, und präsentiere euch auch mein vollständiges Review wieder unter dem Slogan:

Look, Feel & Experience the Magic of the 12.

Unboxing – Was ist in der Box?

Beginnen wir standesgemäß mit dem nachfolgenden Unboxing als YouTube-Video, in dem ich wie immer auf die wesentlichen Details des Gerätes eingehe:

Design und Haptik – Liquid Surface meets Nostalgie!

Auch wenn dieser Teil bereits in meinem Hands-On Bericht enthalten war, so habe ich mich dennoch entschieden ihn an dieser Stelle zu rebloggen, da er für mich einfach zu einem Unboxing dazu gehört.

Das HTC U12+ kommt mit einem 6″ Display im modernen 18:9 Format daher, was für sich genommen zunächst einmal dafür sorgt, dass es im Vergleich zu seinem Vorgänger – dem HTC U11 – schmaler und höher, aber auch ein wenig dicker wird. Alles in allem fallen die Maße von 156,6 X 73,9 X 8,7 – 9,7 mm, und 188g daher ähnlich zu seinem direkten Vorgänger HTC U11+ (158.5 x 74.9 x 8.5mm, 188g) aus. Die Zunahme der Dicke im Bereich der Dual-Hauptkamera von 1,2 mm bemerkt man, wenn man es in der Hand hält, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil fühlt es sich noch einmal viel besser in der Hand an als das HTC U11. Zudem schließt die Kamera nun sogar plan mit der Rückseite des HTC U12+ ab. Mit Ausnahme eines kleinen grazilen Ringe und die Kameralinsen und den Fingerprint-Scanner, hat man somit keinerlei unschöne Kanten mehr, an denen das Gerät anecken kann.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf der Front sind die Ränder an der rechten und linken Seite de facto nicht existent, so dass man lediglich am oberen und unteren Displayrand mit einem – jeweils ca. 8 mm messenden – schwarz gehaltenen Rahmen Vorlieb nehmen muss. Der Metallrahmen, welcher die gläserne Vorder- und Rückseite verbindet, weckt in mir nostalgische Erinnerungen an das HTC One M9 – insbesondere aufgrund der ca. 0,5 mm kleinen Kante, die sich auf der Front rund um das Gerät zieht, und dem U12+ einen sehr guten Grip verleiht. Für Fans der Marke HTC wir sie sicher auch einen Throwback-Effekt in die Tage des HTC One M9 verursachen. Auch bei den getrennten Volume-Up/-Down Buttons, fühlte ich mich unweigerlich an das HTC One M9 erinnert, und an die beiden Lager, die damals hart über das Für und Wieder dieser Lösung diskutiert haben. Hier versteckt sich bereits eine der großen Besonderheiten des HTC U12+, denn die Buttons sind keine mechanischen Knöpfe mehr, sondern nur noch digital!

Alle Knöpfe sind digital, anstatt mechanisch!

Auf der Rückseite setzt HTC nach wie vor auf das Liquid Surface Design, wozu analog zum Display Corning Gorilla Glass zum Einsatz kommt. Neben der Farbvariante Ceramic Black, die je nach Lichteinfall silbern wirkt, kommen bereits bei Marktstart die Farben Flame Red, mit einem Schimmer in Rosa und/oder Gold, sowie Translucent Blue hinzu. Ich kann Euch sagen, das Liquid Surface Design in Translucent Blue haut mich jeden Morgen aufs Neue um.

Durch die hohe Symmetrie auf der Vorder- und Rückseite – etwas das mich persönlich stets positiv anspricht – ist das HTC U12+ wundervoll anzusehen. Es bietet dabei auf jeder Geräteseite ganz eigene Eyecatcher, die – so vermute ich – zu Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern gleichermaßen führen werden. So gefällt mir sowohl die Dual-Kamera auf der Vorderseite, als auch das „Gesicht“ auf der Rückseite, und ganz besonders natürlich der Blick ins Innenleben des HTC U12+, bei meiner eigenen translucent Variante.

Die Navigationsleiste wandert im Vergleich zum U11 mit auf das Display, da der schmale Rahmen logischerweise keinerlei Platz mehr für diese bietet – unter ihm ist schließlich der Woofer verbaut. Der Fingerprint-Scanner findet sich aus den gleichen Gründen, wie bereits erwähnt, auf der Rückseite wieder. Die Navigationsleiste lässt sich sowohl mit Blick auf zusätzliche Schaltflächen anpassen, dauerhaft ein-, als auch durch Wischen ein- und ausblenden. Das bedeutet beim Arbeiten – beispielsweise im Split Screen-Modus – noch mehr Platz für die Anzeige auf Eurem Display.

Auch wenn das Gerät gewachsen ist, liegt es sehr gut – und auch ohne Hülle – sicher in der Hand, und ist mit einem Gewicht von 188g keineswegs zu schwer – insbesondere im Vergleich zu seinem direkten Mitbewerber, dem Smasung Galaxy S9+, mit satten 189g . Mir persönlich gefällt der Look außerordentlich.

Dass der Fingerprint Scanner auf die Rückseite gewandert ist, erforderte nicht einmal drei Tage der Eingewöhnung. Vielmehr baue ich inzwischen sehr viel häufiger auf das neue Face Unlock Feature, welches noch einmal deutlich schneller reagiert, als es der Fingerprint Scanner es macht.

Auch dem Kritikpunkt vieler, dass ein Glasgehäuse empfindlicher ist, kann ich persönlich nichts abgewinnen. Mal ehrlich: ob Glas, Aluminium, oder Polycarbonat, wenn das Gerät ohne Case hinfliegt, idt mindestens das Display gerissen. Ja, hier hat dann womöglich auch die Rückseite nach solch einem Sturz eine Spider-App. Aber sollte man auf ein High-End Gerät nicht immer achten, als sei es ein rohes Ei, und wenn man ein wenig tolpatschig ist, oder Angst hat gleich zu Beginn ein gutes TPU Case kaufen!? Ich denke: ja!

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