Bloggers Desk – Google schließt sich dem Data Transfer Project an!

Die Übertragung Eurer Daten zwischen unterschiedlichen Diensten, wie Google und Microsoft, aber auch Anderen, kann sich als schwierig erweisen. Genau aus diesem Grunde das Data Transfer Project gegründet. Ins Leben gerufen durch Google, Microsoft, Twitter und Facebook, versucht der Dienst, Euch die Aufgabe zu erleichtern, Eure Dateien zwischen den verschiedenen Diensten zu übertragen. Ihr könnt beispielsweise Eure Fotos aus Microsoft OneDrive in Google Photos importieren. Das Projekt beschränkt sich dabei expizit nicht nur auf seine aktuellen Mitglieder Google, Microsoft, Twitter und Facebook – jedes Unternehmen kann mitmachen und Unterstützung für seinen eigenen Services anbieten.

Das Projekt ist daher vollständig als Open Source angelegt. Der Service ist dabei zwar noch nicht ganz bereit für einen flächendeckenden Roll-Out, aber er erhält allmählich Einzug.

Wie funktioniert das Datentransferprojekt?

Es nutzt bestehende APIs, um Transfers zwischen den teilnehmenden Plattformen zu initiieren, was es dem Endbenutzer so einfach wie möglich macht. Dies macht es möglich, andere Dienste auszuprobieren und Eure Daten einfach von A nach B zu migrieren, ohne dass Ihr euch auf einen Dienst festlegen und für immer daran festhalten müsst. Das Projekt ist auch ideal für diejenigen, die ihre Daten einfach bei einem weiteren anderen Dienst zur Aufbewahrung sichern wollen. Es zielt auch darauf ab, Euch wieder mehr Kontrolle über Eure Dateien zu geben und zugleich die Möglichkeit zu geben, sie dort zu haben, wo Ihr euch damit am wohlsten fühlt.

Obwohl es noch nicht offiziell freigegeben ist, können Unternehmen damit beginnen, es für ihre Dienste zu implementieren. Auch wenn es noch nicht ganz bereit ist für den allgemeinen Gebrauch, hält Ech dies nicht davon ab, es trotzdem bereits auszuprobieren. Aufgrund des Open-Source-Charakters können auch Einzelpersonen einen Beitrag leisten! Es ist eine großartige Lösung für die fortschreitende Fragmentierung von Datenerhaltungsdiensten im Internet. Und Ihr könnt Eure Fotos auf Facebook, Microsoft OneDrive oder Google Photos hochladen, und nichts hält Euch mehr zurück, wenn Ihr die Entscheidung trefft zu einem anderen Dienst zu wechseln.

Dabei geht es nicht nur um Fotos, sondern darum, alle Eure Daten übertragen zu können. In Zukunft könnte e sogar geschehen, dass es eben die Lösung wird, nach der viele schon lange, zum Beispiel bei der Migration ihrer Playlisten auf einen neuen Streamingdienst, gesucht haben. Es gibt in jedem Fall einen ganzen Haufen möglicher Anwendungsfälle. Sehen wir alsop mit Spannung dabei zu, was aus diesem Projekt in Zukunft alles erwächst.

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5 Kommentare zu „Bloggers Desk – Google schließt sich dem Data Transfer Project an!

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    1. Können schon. Aber hier geht es ja mehr darum was bei einem Anbieterwechsel passiert. Da war der Drantransfer bisher sehr beschwerlich, und soll künftig automatisiert, über entsprechende Schnittstelle n erfolgen.

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      1. Ja das hab ich schon verstanden, es ist erstaunlich das die Anbieter so zusammenarbeiten möchten. Ich meine eigentlich wird so etwas ja so schwierig wie nur möglich gemacht.

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      2. Das stimmt. Aber vor dem Hintergrund der Blockchain und des Web 3.0 müssen Anbieter bald Gründe dafür bieten bei ihnen zu bleiben und die persönlichen Daten nicht etwa zu dezentralisieren.

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